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WAKO/SKBF
IAKSA -
WKA - ISKA
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Kickboxen entstand in den 70er Jahren in
Amerika aus einer Kombination von Karate, Taekwondo, Boxen
und Kung-Fu, wobei eher die sportliche Seite und weniger
die traditionelle Kampfkunst im Vordergrund stand.
Die Bezeichnung Kickboxen kommt sehr simpel daher, dass
bei der Anwendung vor allem Fusstritte (Kicks) und Fauststösse
(Box) vorkommen. Die weitverbreitete Meinung, dass alle
Kampfsportarten ihren Ursprung in Asien haben, ist demnach
nicht richtig. Kickboxen kommt aus den USA, und kam in
Europa in den 80er Jahren erst richtig auf.
GROSSE NAMEN
Gründer des Kickboxens waren Arnold Urquidez (Bruder des
mehrfachen Kickbox Weltmeisters Benny "the Jet" Urquidez),
Bill "Superfoot" Wallace, Chuck Norris und Howard Hanson,
welcher auch die WKA (World Kickboxing and Karate Association)
ins Leben rief. Mit den Jahren kamen weitere berühmte
Namen dazu, welche zur Verbreitung von Kickboxen wesentlich
beigetragen haben:
Peter "Sugarfoot" Cunningham
Don "the Dragon" Wilson
Orlando Wiet
Denis Alexio
Ernesto Hoost
Der wohl berühmteste Schweizer im Kickboxen war Andy Hug,
welcher mit seinen unvergesslichen Leistungen diesem Sport
ausserordentlichen Auftrieb brachte, und der Schweiz international
Anerkennung und Respekt verschaffte. Wir werden ihn nie
vergessen.
Kickboxen ist eine Sportart, die Anfangs
der siebziger Jahre aus einer Mischung von Karate-Fusstechniken
und Box-Fausttechniken entstanden ist. Es wird dabei
zwischen Semi-, Light-, Full-contact mit oder ohne Low-Kicks
unterschieden, alle vier Systeme werden weltweit ausgeführt.
Dazu kommen noch die Formen-Wettkämpfe (Katas).
Kickboxen ist:
Ein sportlicher, fairer Zweikampf, wobei nach strengen
Regeln mit Füssen (Kicken) und Fäusten (Boxen) gekämpft
wird.
- Ein wahrer Sport, welcher hohes technisches Können,
gute Kondition, taktische Intelligenz, hohe moralische
Qualifikation, gute Beweglichkeit und einen starken
Willen voraussetzt.
- Ein moderner Sport, der sich aus und nach den neuesten
sportwissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt hat
und welcher offen ist für alle Neuerungen, die die moderne
Sportforschung mit sich bringt.
- Ein sicherer Sport, bei dem mit einer Sicherheits-Ausrüstung
an Kopf, Händen und Füssen sowie Zahn-, Schienbein-
und Tief- bzw. Brustschutz gekämpft wird, um den Verletzungsrisiko
auf ein Minimum zu reduzieren.
Semi-contact:
Beim Semi-contact Kickboxen dürfen die Hand- und Fusstechniken
nur mit leichtem Kontakt treffen. K.O.-Schläge sind
nicht erlaubt. Bei Wettkämpfen wird nach jedem Treffer
das Kampfgeschehen unterbrochen und die Wertung bekanntgegeben.
Dieser Sport ist vor allem auch für Frauen und Jugendliche
geeignet, da die Verletzungsgefahr fast vollständig
ausgeschaltet ist.
Light-contact:
Das Light-contact Kickboxen (Leichtkontakt) unterscheidet
sich vom Semi-contact vor allem bei den Wettkämpfen,
wobei der Kampf nur noch bei Regelverstössen unterbrochen
wird.
Full-contact:
Beim Full-contact Kickboxen (Vollkontakt) werden die
Hand- und Fusstechniken mit vollem Kontakt ausgeführt
und sollen zum K.O. des Gegners führen. Full-contact
darf nur mit ausreichender Light-contact Erfahrung betrieben
werden, da die kleinste Unachtsamkeit zum K.O. oder
Verletzung führen kann.
Full-contact with low-kick:
Das Full-contact Kickboxen mit Low-Kick, ist eine Variante
des Full-contact wo auch Schläge auf den Oberschenkel
erlaubt sind.
Musical forms:
Eine weitere Wettkampfdisziplin im Kickboxing sind die
Formen. Kämpferische Bewegungsabläufe ohne Gegner werden
vorgezeigt und benotet ähnlich wie bei einer Kür. Dabei
kann auf traditionelle Formen (Katas) aus anderen Kampfsportarten
zurück gegriffen werden, oder auch frei entworfene,
mit oder ohne Musik gezeigt werden.Es gibt drei verschiedenen
Stile: Hard, Soft und Waffen.
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Last update: 25.
November 2009
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